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  Dötra und Anveuda

Im Gebiet der Maiensässe von Olivone finden wir die höchsten Wiesen des Tessins, welche noch regelmässig gemäht werden. Die Landschaft von Dötra und Anveuda bezaubert durch ihre mosaikartige Struktur. Sie ist geprägt von blumenreichen Magerwiesen, Flachmooren, extensiven Weiden, Hochstaudenfluren, Grünerlengebüsch, Zwergstrauchheiden und einzeln stehenden, mächtigen uralten Arven.


Die geographische Lage und ein vielfältiger geologischer Untergrund begünstigen die ausserordentlich reiche Flora und Fauna. Im Sommer verwandeln sich die Wiesen für kurze Zeit in Blütenteppiche mit Paradieslilien, Feuerlilien und Orchideen. In Dötra finden wir eine hohe Dichte an bodenbrütenden Vögeln, wie zum Beispiel das Braunkehlchen. Sie sind von späten Schnittterminen abhängig.

Das Büro Trifolium hat für die Maiensässe von Dötra und Anveuda ein Vernetzungskonzept erarbeitet. Ziel des Projektes ist es, in Zusammenarbeit mit den Landwirten die grosse Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren zu erhalten.