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  Kulturlandschaftsprojekt Domleschg

Das milde, kontinentale Klima und seine Lage an der Durchgangsstrasse zu mehreren Alpenpässen machten das Domleschg zu einer reich gegliederten, geschichts-
trächtigen Landschaft mit Burgen, Schlössern und Bauerndörfern.


Die traditionelle bäuerliche Bewirtschaftungsweise hat dem Tal eine kulturlandschaftlich reizvolle Gestalt verliehen. Die langsam gewachsene, ohne Einsatz grösserer technischer Hilfsmittel geschaffene Kulturlandschaft führte in der Vergangenheit zu einem Mosaik an vielfältigen Lebensräumen. Neben den intensiv bewirtschafteten Äckern und Wiesen des Talbodens prägen Flussauen, trockene, steile Steppengrashalden, magere, von Trockenmauern eingefasste Obstgärten und ehemalige Acker-
terrassen das Landschaftsbild. Heckenreihen säumen Wiesen und Wege. 1994 startete die regioViamala mit der Unterstützung des Fonds Landschaft Schweiz ein Kulturlandschaftsprojekt in Zusammenarbeit mit den Landwirten. Grundpfeiler des Projektes waren freiwillige Verträge mit den Landwirten zur Pflege der Landschaftselemente. Das Projekt wurde 2001 in ein Vernetzungs-
projekt gemäss den Richtlinien des Bundes umgewandelt. Damit können die Beiträge an die Landwirte längerfristig gesichert werden. Das Büro Trifolium leitet dieses Projekt und berät die Landwirte, welche in das Projekt involviert sind.

Downloads: Leitbild (2008-2013)