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Ftan
1991 wurde in Ftan ein Güterzusammenlegung gestartet. Bis zu diesem Zeitpunkt bewirtschafteten die Landwirte kleinste Parzellen in einer Landschaft, welche sowohl Ackerterrassen mit trockenem und oft heissem Klima im Sommer als auch Flachmoore und Trockenwiesen auf bis über 2300 m.ü.M. umfasst. Durch die Güterzusammenlegung konnte die Arbeit der Landwirte vereinfacht werden. Gleichzeitig wurden aber auch Nutzflächen intensiviert.
Das Büro Trifolium hat 1999 im Auftrag des Amtes für Natur und Umwelt des Kantons mit den Landwirten gesamtbetriebliche Veträge ausgehandelt, mit dem Ziel möglichst gute Kompromisse zwischen wirtschaftlichen Überlegungen und Natur- und Landschaftschutz auszuhandeln.
Mit dem Inkrafttreten der Ökoqualitätsverordnung im Jahre 2001 wurde für Ftan ein Vernetzungsprojekt erarbeitet.
In Ftan gibt es noch 22 Landwirtschaftsbetriebe. Einige von diesen Betrieben bewirtschaften rund 10 ha Trockenwiesen und Flachmoore.
Es verwundert deshalb nicht, dass die ökologischen Aus-
gleichsflächen dieser Betriebe fast die 50% Quote erreichen.
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